👉 Kampfsport ist nichts für mich?
5 Vorurteile, die dich unnötig bremsen
Viele Menschen denken beim Thema Kampfsport sofort: „Das ist nichts für mich.“
Sie haben Bilder im Kopf von harten Wettkämpfen, blauen Flecken und Spitzensportlern. Kein Wunder, dass der innere Dialog dann oft so klingt:
„Da verletzt man sich ständig.“
„Man muss ja total fit sein.“
„Ich bin viel zu alt dafür.“
Doch stimmt das wirklich?
In diesem Artikel kläre ich über 5 typische Vorurteile über Kampfsport auf — und warum sie dich nicht davon abhalten sollten, es einfach mal auszuprobieren.
1️⃣ „Im Kampfsport verletzt man sich ständig.“
Das ist eines der häufigsten Vorurteile. Natürlich gibt es im Training körperlichen Kontakt. Aber: Wir trainieren in der Regel kontaktlos und unser Training ist individuell. Somit lernst du Schritt für Schritt, wie du dich bewegst, ohne dich oder andere ungewollt zu verletzen.
Und: Wer regelmäßig und exakt trainiert, bewegt sich oft sicherer als jemand, der gar keinen Sport macht. Koordination und Körperspannung helfen auch im Alltag, Stürze und Fehlbelastungen zu vermeiden.
2️⃣ „Man muss an Wettkämpfen teilnehmen.“
Nein — absolut nicht.
Viele Vereine (wie auch wir) bieten Training für alle an, ohne Wettkampfzwang.
Manche lieben es, sich im sportlichen Vergleich zu messen. Andere genießen einfach das Training, die Gemeinschaft und die persönliche Entwicklung.
Du entscheidest selbst, was für dich passt. Bei uns liegt der Fokus auf Einklang von Körper und Geist.
3️⃣ „Ich bin zu alt, um noch mit Kampfsport anzufangen.“
Das höre ich besonders oft. Und es stimmt nicht.
Kampfsport ist kein reiner Jugendwettbewerb. Im Gegenteil: Viele Erwachsene entdecken ihn erst später für sich — und profitieren enorm davon.
Beweglichkeit, Kraft, Körpergefühl und Selbstbewusstsein lassen sich in jedem Alter verbessern.
Und gerade Erwachsene schätzen die mentale Seite des Trainings: Fokus, Achtsamkeit und Selbstvertrauen wachsen mit.
4️⃣ „Ich bin nicht fit genug dafür.“
Das ist wie zu sagen: „Ich kann nicht ins Fitnessstudio gehen, weil ich noch nicht stark genug bin.“
Genau dafür ist das Training ja da!
Du musst keine Voraussetzung erfüllen. Du fängst an und steigerst dich Stück für Stück.
Ein gutes Training passt sich deinem Level an und holt dich da ab, wo du stehst.
5️⃣ „Ich muss erst viel lernen, bevor ich mitmachen kann.“
Falsch.
Gerade im Kampfsport gilt: Learning by doing.
Niemand erwartet, dass du schon etwas kannst. Die Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
Und ja — dieser erste Schritt kann Überwindung kosten. Aber genau darin liegt die Chance: Jedes Mal, wenn wir uns selbst überwinden, wachsen wir.
Statt „Ich kann das (noch) nicht“ frag dich lieber: „Wieso denn nicht?“
Fazit
Unser Kopf baut uns oft die größten Hürden.
Doch Vorurteile wie diese helfen uns nicht — sie engen uns nur ein.
Im Unterschied zu sinnvollen Regeln oder Werten im Training haben sie keinen Mehrwert.
Im Kampfsport-Training soll jeder die Möglichkeit haben, sich zu entfalten und zu entwickeln. Egal, wie alt, wie fit oder wie erfahren du bist.
Also: Wieso denn nicht?
Probier es aus. Wir freuen uns auf dich.